Episode 507, 29. Mai-6. Juni 2018     zurück zur Übersicht

Ja, jetzt wird es ein bisschen fies ... Zartbesaitete sollten sich den Hund nicht so genau angucken ...

Ich weiß nicht woher, ich schätze, wenn ich es zeitlich betrachte, dass 7 sich diese Beulenpest oben in Much "auf dem Berg" eingefangen hat,
denn am späten Nachmittag des gleichen Tages fiel mir anhand eines Fotos ihre Nase auf (siehe Übersichtsseite).
Es fasste sich sehr hart  und pickelig an, fast so, als hätte sie Dornen auf der Nase stecken.

Am nächsten Morgen dachte ich, angesichts unseres Urlaubs und vor allem des Feiertags am nächsten Tag,
sollte ich vielleicht doch mal einen Tierarzt draufschauen lassen ...



Es gab eine Antibiotikums- und eine Cortison-Spritze und am nächsten Morgen sah es dann so aus ...



Freitagmorgen sind wir dann in aller Frühe, wie für den Fall der Notwendigkeit vereinbart, erneut zum Tierarzt
und Zwerg Nase bekam noch mal 2 Spritzen und Antibiotikum in Tablettenform zum Mitnehmen.
Der Verlauf war zwar wie vorhergesagt, aber das wollte ich nicht alleine verantworten ;-)



Und zum Glück ist es dann mit den Tabletten und der Unterstützung des Meerwassers 2 mal täglich sehr schnell deutlich besser geworden!





klar sieht es hier pockiger aus, aber auch deswegen, weil sich die Grundschwellung verzogen hatte.
7 hatte ja anfangs eine veritable Hakennase ...





Was es war, weiß ich bis heute nicht.
Wir waren gute 2 Wochen nach dem "Ausbruch" wieder in Much spazieren und mir fielen
weder Riesenbärenklau-Reste noch Eichenprozessionsspinner auf.
Gegen Riesenbärenklau
spricht eh, dass die Pocken in der Sonne nicht "explodiert" sind,
da nach Kontakt mit Riesenbärenklau die Haut ja sehr lichtempfindlich wird.
Was aber wohl noch nicht ganz vom Tisch ist, sind evtl. verstreute Brennhaare von Eichenprozessionsspinnern.
Das ist aber alles mangels Beweise keinesfalls gesichert!

Es wird noch weniger nachvollziehbar, als mir dann 2 Tage nach dem Spaziergang in Much (also mit wesentlich längerer Reaktionszeit)
auffiel, dass sie sich wieder zu schubbern schien.
Die abgeheilte Haut war blass und neues Fell wuchs nach, da war nix großflächich rot oder gelblich gefüllt,
aber mir schien, als würden sich wieder kleine Pocken bilden.  



Also doch Revier? Eichen gibt es sowohl dort, als auch in Much.
Ich kann sie aber ja nicht überall anpflaumen, dass sie ihre Nase raushalten soll, Hysterie bringt ja nun auch nix, solange alles unbestätigt ist.

Was ihr sehr gefällt ist, wenn ich die Nase mit einem Salzwassertuch abwische, da lässt sie den Kopf richtig schwer werden,
im Gegensatz zum "nur mal gucken", da muss man sie echt festhalten.
Nach 2 Tagen fing ich allerdings an, Silberwasser zum abreiben und Silbersalbe zu benutzen (deswegen der milchige Schimmer)



Ich wollte es nur mal gezeigt haben, also wenn Euch bei Eurem Hund eine hubbelige Nase auffällt ...

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